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Visiona 40 “James McDust” in Ushuia im Beagle Kanal

Visiona 40 “James McDust”
rundet Kap Hoorn

Baltec Segelyachten unterwegs in weltweiter Fahrt

Zum Jahreswechsel 2009/2010 bekamen wir die Nachricht von dem Eigner und Skipper Jakob Staubli des bei BALTEC gebauten Katamarans “James McDust” vom Typ Visiona 40, dass das Schiff während der Weihnachtstage von den Falkland Inseln kommend über die Le Maire Straße und den Beagle Kanal segelnd, Kap Hoorn gerundet hat.

Skipper Jakob Staubli hat mit seiner Visiona bereits eine erste dreijährige erfolgreiche Weltumsegelung im Jahr 2007 absolviert, bei der er über die Hälfte der Distanz einhand segelte und ist jetzt auf dem Weg über die chilenischen Kanäle Richtung Norden.

Wir beglückwünschen Herrn Staubli zu seiner erfolgreichen Etappe und sind natürlich stolz solch spannende Nachrichten von einer BALTEC Yacht zu erfahren.

Im Sommer 2009 kehrte auch eine weitere Visiona 40 von ihrer vierjährigen Weltumsegelung zurück und auch andere BALTEC Yachten sind weltweit unterwegs.


Mock upWeb4

Leichte, beständige und qualitativ hochwertige Decksmöbel für eine 80 Meter Megayacht

Hier zeigt BALTEC nur eine der vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten für den Einsatz moderner Compositetechnologien und stellt sich neuen Herausforderungen.


Verwirklichung einer Zukunftsvision

Die Baltec Werft GmbH aus Lübeck hilft bei der Realisierung einer Schweizer Diplomarbeit.

Das neue Projekt der Werft heißt “self” und ist ein energieautarkes Raumkonzept, als Wohn- und Arbeitsort. Entwickelt wurde es im Rahmen einer Diplomarbeit an der Züricher Hochschule der Künste in Zusammenarbeit zweier Energie- Technologie Studenten. Auftraggeber ist die EMPA, ein Forschungsinstitut in der Schweiz, die dieses Projekt unterstützt. Aut-árkēs bedeutet unabhängig sein / sich selbst genügen. Diese Thematik wurde in Gestaltung, Technik und Form umgesetzt. Regenwasser wird durch die Dachfläche gesammelt, gefiltert und in einen separaten Tank gespeichert. Durch hoch effiziente Photovoltaikzellen kann Strom gewonnen werden um Komfort und Autarkie gewährleisten zu können. Als Speicher wird ein Lithium- Polymer- Akku verwendet. Eine höhere Isolation als beim modernen Hausbau wird durch Vakuum Isolations Panele ermöglicht.

Die Baltec Werft GmbH verlässt den traditionellen Schiffbau und baut die Hülle der Raumzelle. Diese besteht aus einem Leichtbau, um die Zellen  schnell und einfach zu transportieren und flexibel an verschiedenen Orten einsetzen zu können. Die Waben- Sandwichplatten werden in der eigens dafür konstruierten Plattenpresse hergestellt. Es besteht eine ständige Qualitätskontrolle. Anschließend werden die Composite Platten nach CAD Abwicklung zugeschnitten und miteinander verklebt. Das ist sehr zeitsparend. Ein weiterer Vorteil ist die stoßzähe Kunststoffstruktur die der Raumzelle besondere Strapazierfähigkeit verleiht.

Presse Mitteilung: 20.07.2009


Lübecker Doppelenderfähre pendelt nun zwischen dem neuen Hafen und der Oper in Kopenhagen

Anfang Januar fiel der Startschuss - Montag ist die Abnahme und bereits Ende nächster Woche fährt die Fähre nach Kopenhagen an ihren Einsatzort. „Die Rekordbauzeit verdanken wir der Leichtbauweise in Composite-Struktur“, sagt Baltec-Chef Stefan Schulz, der das Schiff zusammen mit der Ingenieurin Tina Kohn entwickelt hat. Die Fähre wurde in Sandwichbauweise erbaut, dabei wurden Innen - und Außenhülle gleichzeitig gebaut. Die Sandwichplatten wurden miteinander verklebt statt verschweißt. „Das macht das Schiff nicht nur leichter, sondern geht auch noch schneller als schweißen“, stellt Schulz das Schiff vor, während an Deck noch einmal ordentlich geschrubbt wird. Leuchtend gelb hebt sich die Fähre vor dem blauen Himmel ab.

Die 23 Meter lange und 6,80 Meter breite Fähre soll einmal 100 Passagiere transportieren. Durch die geringe Verdrängung können kleinere Motoren verwendet werden, erläutert Schulz. Das spare Treibstoff und verringere somit den CO2 Verbrauch.

Die Baltec Werft baute schon Schiffe in Leichtbauweise, als noch kaum jemand über Spritverbrauch und CO2Ausstoß nachdachte. Mittlerweile haben sich die Lübecker mit ihrer Technik einen Namen gemacht. Die Fähre ist das erste Passagierschiff, dass die zehn Mitarbeiter gefertigt haben. Bisher haben sie vor allem Arbeitsschiffe und Hausboote sowie Jachten angefertigt, bei denen geringere Sicherheitsstandards gelten als bei Passagierfähren.

Da die Werft seit einiger Zeit expandiert, stieß sie auf dem Gelände im Lübecker Stadtteil Herrenwyk an ihre Grenzen und dachte zwischenzeitlich daran, auf ein größeres Gelände nach Emden umzuziehen. Doch nun fand sich mit der Hansestadt Lübeck eine Lösung, auf dem derzeitigen Gelände neue Hallen zu bauen und weitere wasserseitige Anlagen zu errichten. „Emden ist damit endgültig vom Tisch. Wir bleiben in Lübeck“, bestätigt Schulz. Der nächste Auftrag ist auch schon auf dem Tisch: Für eine Schweizer Firma fertigen sie Raumzellen und für eine Großjacht Decksteile für einen Barbereich. Und auch die Dänen haben bereits angekündigt, über zwei weitere Fähren nachzudenken.

Presse Mitteilung LN online: 03.07.2009